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EIN GESCHICKTER POLITIKER

7 EIN GESCHICKTER POLITIKER

 

 

7.1. Sehr wahrscheinlich wissen Sie, dass der Filmstar Clint Eastwoord eine politische Karriere anstrebt. Zum Bürgermeister hat er es schon mal gebracht, allerdings nur von einem Städtchen mit zwölfhundert Einwohnern, Carmel genannt. Aber auch in diesem Posten hat er sich durchgesetzt. Viele Einwohner hatten sich damals eine Eisdiele gewünscht. Doch die Opposition war dagegen. Sie befürchtete nämlich, dass eine Eisdiele zu viel Fremde anziehen würde. Dank dem energischen Cowboy Clint, können Carmels Teenager jetzt ihr Eis schlecken.

 

 

 

7.2Sprechen Sie bitte folgende Sätze nach:

 

Clint Eastwood will Karriere machen als Politiker.

Er will eine politische Karriere machen.

Er strebt eine Karriere als Politiker an.

Er will Präsident werden.

Er will Präsident von den Vereinigten Staaten werden.

Was ist schon dabei?

Es ist doch nichts dabei.

Das wundert uns nicht (das wundert mich nicht/ wundert Sie das?)

Reagan war ja auch Schauspieler.

Als Schauspieler hat man gute Chancen, Präsident zu werden.

Schauspieler haben gute Chancen, Präsident zu werden.

Sie können viel besser den Familienvater spielen.

Sie können besser mit Kindern umgehen/ lachen/ Witze erzählen/ lügen/ Krokodils­tränen weinen.

Sie können viel besser Integrität vortäuschen.

Sie können viel besser tun, als ob.

Zurzeit ist er Bürgermeister.

Das ist bereits ein Anfang. Das ist bereits ein Start. Das ist schon gar nicht schlecht. Das ist schon ganz gut. Das ist schon etwas. Das verspricht viel. Das ist vielver­sprechend.

Dieses Hotel sieht viel versprechend aus.

Zurzeit ist er Bürgermeister von Carmel.

Dafür ist er sich nicht zu schade.

Carmel hat nur zwölfhundert Einwohner.

Er ist sich nicht zu schade, den Bürgermeister zu spielen.

Die Stadt ist winzig, klitzeklein (New York ist riesig, riesengroß.)

Er tut sein Bestes.

Er setzt sich durch.

Er behauptet sich.

Er weiß wo's langgeht.

Man kann ihm nicht auf der Nase herumtanzen.

Die Einwohner von Carmel wünschten sich eine Eisdiele.

Clint Eastwood hatte ihnen diese Diele versprochen.

Aber die Opposition war dagegen.

Sie befürchtete Schlimmes.

Sie befürchtete eine Invasion von Fremden.

Sie befürchtete, dass die Eisdiele Fremde anziehen würde.

Viele Bewohner von Carmel wollen, dass ihre Stadt ruhig bleibt.

Sie wollen Ruhe und Ordnung.

"Ordnung muss sein," sagen sie.

Und eine Eisdiele bringt nur Chaos (Unordnung).

Und eine Eisdiele kann nur Chaos (und Kriminalität) bringen.

"Gleich sitzt die Mafia bei uns," klagen Sie.

Aber Clint Eastwood lässt sich nicht einschüchtern.

Er sagte: "Wird gemacht."

          "Eine Eisdiele? Kein Problem!"

          "Schluss mit dem Palaver."

          "Die Eisdiele kommt."

          "Das bringe ich schon in Ordnung."

          "Das kriege ich schon hin."

          "Das mit der Mafia ist Quatsch (Unsinn)."

          "Ich werde mit der Opposition schon fertig."

Und er genehmigte den Bau der Eisdiele.

Und er beschloss den Bau der Eisdiele.

Und er veranlasste den Bau der Eisdiele.

Jetzt können die Teenager von Carmel Eis essen.

 

7.3. Bitte, rekonstruieren Sie den Mikrotext.

 

Clint Eastwood ‑ politische Karriere

Bürgermeister ‑ 1200 ‑ Einwohner ‑ Carmel

(sich durchsetzen)

Einwohner ‑ Eisdiele

Opposition

befürchten ‑ Fremde

dank ‑ Cowboy Clint

Eis ‑ schlecken

 


7.4Setzen Sie einen passenden Ausdruck ein (1):

 

Sehr wahrscheinlich wissen Sie bereits, dass der Filmstar Clint Eastwoord eine politische Karriere (...). (...) ist er bereits, (...) nur von einem Städtchen mit zwölfhundert (...), Carmel genannt.

Aber auch in diesem Posten (.....).

Viele Einwohner hatten sich eine Eisdiele (...).

Doch die Opposition war (...).

Sie (...) nämlich, dass eine Eisdiele zu viel Fremde anziehen würde.

Jetzt aber, (...) dem energischen Cowboy Clint, können Carmels Teenager bald ihr Eis schlecken.

 

7.5Setzen Sie bitte einen passenden Ausdruck ein (2):

 

1) Die (...) der Stadt Los Angeles bangen um ihr Leben, denn die Geologen haben ein Erdbeben vorausgesagt.

2) Mein Mann schuftet sich im Augenblick kaputt, tagsüber sitzt er im Büro, abends im Abendkurs.

Er (...) nämlich eine bessere Position (...).

3) Die Sozialdemokra­ten haben eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf den deutschen Autobahnen gefordert, aber die Konservativen waren natürlich wieder mal (...).

"Die deutschen Autofahrer sind die besten Europas", behauptete ein Sprecher der CDU.

4) Das kleine Mädchen hat sich sehnlichst einen Teddybär (...).

Leider waren seine Eltern arm, und konnten seinen (...) nicht erfüllen.

5) Da kam endlich Clint Eastwood, der (...) der Stadt, als Nikolaus verkleidet zu Besuch, und schenkte dem kleinen Mädchen mit den schönen, großen, traurigen Augen einen großen, schönen und kuscheligen Teddybär.

6) Dank d... kinderfreundlich.... Clint ist das kleine Mädchen restlos glücklich.

7) Aller Anfang ist schwer, trotzdem hat sich die junge Tänzerin Liza Zefirelli im Show‑Business (...).

Sie ist jetzt sehr erfolgreich.

8) Die Regierung (...), dass die neuen Sparmaßnahmen zu Unruhen führen werden.

 


7.6Setzen Sie bitte einen passenden Ausdruck ein (3):

 

1) (...) Arzt kann ich Ihnen nur empfehlen, das Rauchen einzustellen.

2) Haben Sie schon gehört, dass die Firma SCHMEISSKRAM am Rande der Pleite steht? ‑ Das (...: Idiom), denn bei dem Murks, den sie auf den Markt bringt, müssen ihr die Kunden schon davonlaufen.

3) Haben Sie gesehen, Frau Suhr, dass unsere Nachbarin auf offener Straße raucht?

‑ (.....: Idiom für: Das finde ich nun wirklich keinen Skandal!)

4) Ich verstehe nicht, dass Ihr Wagen nicht schon längst kaputt ist.

Sie (...) ja damit (...), als ob er ein Geländewagen wäre.

5) Es ist sehr wahrscheinlich, dass Jerry Lewis eines Tages Präsident der Vereinigten Staaten wird: Jerry Lewis hat (.....), Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. 6) Unsere Gisela hat als Kindergärtnerin großen Erfolg.

Sie kann ja auch so gut mit Kindern (...).

7) Als Frau Schnuckele erfuhr, dass Ihr Mann ertrunken war, weinte sie bittere Tränen. Aber eigentlich waren es keine wirklichen Tränen, denn sie war ja im Grunde ganz froh, dass ihr Mann tot war.

Denn er ging ihr schon lange auf die Nerven und finanziell war sie ja mittlerweile bereits abgesichert.

Frau Schnuckele weinte (...).

8) General Salpatraz, der berüchtigte Diktator von Salpatria, (...), wenn er sagt, dass es in seinem Land Pressefreiheit geben würde.

9) Mein Kollege hat mir kürzlich einen tollen (...) erzählt:

"Was fällt einem auf, wenn man einen Ostfriesen neben einer Kuh stehen sieht?

Der intelligente Blick der Kuh! Ha! Ha! Ho! Hi! Hä! 

10) Im Augenblick arbeitet Gustav an seiner dritten Sinfonie

= (......) arbeitet er an seiner dritten Sinfonie.

11) Ihr Freund sagt Ihnen, dass er seinen ersten Job gefunden hat.

Allein ist er über das Gehalt nicht ganz zufrieden;

er erhält 3500 Mark netto pro Monat und findet das wenig.

Was würden Sie ihm antworten? (...................)

12) Tina Turner bittet Sie darum, ihr das Textbearbeitungsprogramm Word Perfect zu erklären.

Was antworten Sie ihr?

13) Dieser junge Komponist hat zwar noch kein Meisterwerk geschrieben, aber das, was er bis jetzt geschaffen hat, deutet darauf hin, dass er es eines Tages zu etwas bringen wird:

Die Kompositionen dieses jungen Meisters sind (...).

14) Dieses Fernsehgerät ist nur so groß wie eine Erbse = Dieses Fernsehgerät ist (...). 15) Er tut was er kann = Er tut (...)

16) Paul hat sich als Direktor (...).

Alles läuft genauso, wie er es will.

Unter seiner Leitung floriert die Firma.

17) Die Computer der Firma BANANAS sind vielleicht die besten, die es auf dem Markt gibt.

Allein frage ich mich, ob sie sich gegen die knallharte Konkurrenz von MBI (...) werden.

18) Unser Badeort (...) vor allem deutsche Touristen (...).

Das liegt u. a. daran, dass man hier vorzügliche Semmelknödel und Schnitzel bekommen kann, und die Kellner fließend Deutsch sprechen.

19) Ich frage mich, wie Herr Pincopallino mit der temperament­vollen Raubkatze, die er geheiratet hat, (...) wird.

20) Wenn Herr Pincopallino gegenüber Tina Turner sitzt, beginnt er zu stottern.

Ich habe den Eindruck, dass sie ihn (...).

21) Die Polizei hat die Schließung der Bar (...).

 


7.7Wiederholungsübung: Bitte, setzen Sie einen passenden Ausdruck ein.

 

1) Weißt du, was gestern während der Vorstandssitzung (...) ist?

Herr Muckemann soll dem Vorsitzenden die Perücke vom Kopf gerissen haben

2) Der (...) von Rom heißt "Leonardo da Vinci".

3) Bist du schon mal in Rom gewesen? ‑ Nein, ich war noch nie (...).

4) Man sagt, dass Ronald Reagan jetzt als Chansonnier von Kneipe zu Kneipe wandert. ‑ Glaubst du das? das ist doch nur (...). 

5) Derjenige, der für den Unterhalt eines Hauses zuständig ist, ist der (...).

6) Der Kaffee, der in der (...) von unserem Betrieb serviert wird, ist immer lauwarm. 7) (...) mein Onkel aus Venezuela zurückkommt, hat er immer viel zu (...).

8) Die beiden Ornithologen hatten (...: sich gegenseitig) viel zu erzählen.

9) Ich muss hart arbeiten = Ich habe .....

10) Hans und Paul kennen (...) gut.

11) Sie gehen oft (...) Tennis spielen, sie kommen ja so gut (...) aus.

12) Zwei Entdeckungsreisende spielten am Ufer des Nils Karten. (...) kam ein Krokodil herangeschwommen.

Sie sahen das Krokodil nicht = Sie (...) es nicht. 

13) Plötzlich sah einer der beiden das Krokodil und rief aus:

"(...: Idiom)".

14) Als das Flugzeug (...) schwang 007 sich auf eine der beiden Tragflächen.

Es hat an einem Haar gehangen, sonst hätte 007 seinen Flug nach Rio (...).

15) "Hallo Egon", rief Frau Schulze, und (...) an die Badezimmertür, "bist du (...)?"

16) Herr Dänicke fährt kein Auto.

Er kommt immer mit dem (...) ins Büro.

17) Die (...) des DC9 hatten einen abenteuerlichen Flug.

Alle fünf Minuten wollte ein Terrorist das Flugzeug kapern.

Glücklicherweise war 007 in der (...).

18) Ich entscheide mich nicht, solange ich den Vertrag nicht

(.......: Idiom für besitzen).

 

7.8Sprechübung:

 

 

Sie sind Bürgermeister(in) und kommen abends spät nach Hause.

Sie haben sich für den Bau einer Eisdiele eingesetzt.

Was erzählen Sie Ihrer Familie?

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