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23. ZU VIEL STEUERN

 

23.1. Herr Marcus ist Einzelhändler Er verkauft Hi-Fi-Anlagen. Die Geschäfte gehen eigentlich gar nicht schlecht. Aber er kann dieses Jahr trotzdem nicht nach Mallorca fahren. Denn er verdient immer weniger. Grund: die Steuern und die Unkosten. Von jedem Hundertmarkschein, den er bekommt, muss er 61, 50 DM an die Warenlieferantenzahlen und 10,70 DM an das Finanzministerium über­weisen (Mehrwertsteuer).

 

Löhne und Gehälterbeanspruchen 12 DM pro Hunderter. Für Werbung und sonstige Kosten zahlt Herr Markus 11,90 DM.

 

Als Gewinn bleiben Herrn Markus nur 3,90 DM übrig. Und die muss er auch noch versteuern! Früher ging es Herrn Markus wesentlich besser. Anfang der Siebzigerjahre, waren die Zeiten besser. Da verdiente Herr Markus das Doppelte, nämlich 7 DM pro Hunderter. Und die Kinder waren damals noch klein und brauchten nichts. (      ) sind sie groß geworden und müssen zur Uni. Und seine Angorakatze frisst ihm die Haare vom Kopf, denn sie frisst nur Kaviar und muss dauernd zum Tierarzt. "Was haben wir noch vom Leben?", klagt Herr Markus, "geschuftet habe ich mein Leben lang, und was haste? Nichts!". Natürlich ist der Staat schuld, knurrt Herr Markus. Und die Gewerkschaften. Und die Ossis, die denken, dass im Westen einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen würden! Und die SPD! Herr Markus verbringt jetzt meckernd seinen Urlaub in Balkonien. Besuchen Sie ihn mal und machen Sie ihm Mut. Seine Frau würde sich darüber bestimmt freuen.

(Informationsquelle: Institut für Handelsforschung Köln).

 

 



     [1] Ant.: der Großhändler. Der Einzelhandel - der Großhandel.

     [2] Substantiv: die Steuer (-n)

     [3] Singular: der Lieferant

     [4] Substantiv: die Überweisung

     [5] Singular: der Lohn

     [6] Singular: das Gehalt

     [7] der Arzt - die Ärzte

     [8] Das Verb ist: meckern (meckerte, gemeckert).

23.2Geben Sie bitte das Genus und den Plural der unten stehenden Substantive;

 

Einzelhändler

Anlage

Mehrwertsteuer)

Lohn

Gehalt

Werbung

Gewinn

(Urlaub)

(Mut)

Grund

 

23.3Setzen Sie bitte einen passenden Ausdruck ein:

 

Herr Marcus ist (___). Er verkauft Hi-Fi-(___). Die Geschäfte gehen eigentlich gar nicht schlecht. Aber er kann dieses Jahr (___) nicht nach Mallorca fahren. Denn er verdient immer weniger. Grund: die (___) und die Unkosten. Von jedem Hundertmarkschein, den er bekommt, muss er 61, 50 DM an die (___) zahlen und 10,70 DM an das Finanzministerium (___).

 

(___) und Gehälter beanspruchen 12 DM (___) Hunderter. Für (___) und sonstige Kosten zahlt Herr Markus 11,90 DM.

 

Als (___) bleiben Herrn Markus nur 3,90 DM übrig. Und die muss er auch noch (___)! Früher ging es Herrn Markus (___) besser. Anfang der Siebzigerjahre, waren die Zeiten besser. Da verdiente Herr Markus das (___), nämlich 7 DM pro Hunderter. Und die Kinder waren damals noch klein und (___) nichts. Inzwischen sind sie groß geworden und müssen zur Uni.

 

 

23.4Setzen Sie bitte einen passenden Ausdruck ein:

 

1) Ich bin sehr müde, gehe aber (___) zu Gudruns Geburtstags­party, denn ich mag sie sehr.

2) D___ (___) einer Raumpflegerin beträgt heutzutage 15 DM (___) Stunde.

3) Umfragen haben nachgewiesen, dass der Gebrauch von Filmstars in der (___) den Verkauf eines Produkts kaum befördert.

4) Die Firma Mecklenburg-Pharma erzielte dieses Jahr einen (___) von einer Milliarde Mark. Der Umsatz dieser Firma beträgt 20 Milliarden.

5) Ich habe weder Bargeld noch Schecks dabei. Kann ich die Summe (___)?

6) Dieses Gerät kostet inklusive (___) 119 DM.

7) Diese Flüchtlinge (___) Nahrung und Medikamente.

 



     [1] keine Pluralform

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