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Thema „Studentische Lebensformen“

Hausaufgabe für jede / jeden der die 9 Verbformen üben will

Thema „Studentische Lebensformen“

Sprecherin 1

Ich war zu Beginn meines Studiums ziemlich naiv, was die Wohnungs- oder Zimmersuche betrifft.

 

Erst kurz vor Semesterbeginn habe ich nach einer Wohnung gesucht – ich wollte unbedingt alleine wohnen!

 

Allerdings hatte ich mir völlig falsche Vorstellungen von der Höhe der Mieten in Köln gemacht und musste

schnell feststellen, dass ich mir das nicht leisten kann.

 

Als ich dann zur Zimmervermittlung der Uni gegangen bin, hat mir die Mitarbeiterin auch keine Hoffnung

gemacht, dass ich bald ein Zimmer bekäme.

 

Also bin ich eher notgedrungen in eine Wohngemeinschaft gezogen.

 

Damals war ich alles andere als überzeugt von WGs – aber heute muss ich sagen, dass ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, alleine zu wohnen.

 

Es macht so viel Spaß und es ist natürlich auch viel günstiger, als alleine zu wohnen.

 

So gesehen hatte ich damals doch Glück, denn freiwillig hätte ich das wahrscheinlich nicht ausprobiert.

 
Kleine Hilfe von NachtEule. Den Rest musst Du alleine finden!!! :-)

Sprecher 2

Seit drei Semestern bin ich jetzt an der Uni, und ehrlich gesagt, kenne ich kaum Kommilitonen, die in einer WG wohnen oder ins Wohnheim gezogen sind.

 

Das ist bei mir selbst ja auch nicht anders.

 

Die Zimmer oder ganz normale kleine Wohnungen sind hier einfach so günstig, dass sich das fast jeder leisten kann.

 

Für einige Kommilitonen ist das aber nicht einmal der Hauptgrund, ich weiß einfach von vielen, dass sie lieber alleine wohnen als zusammen mit anderen.

 

Das hat natürlich auch Nachteile, denn auf Dauer fehlt einem doch die Gesellschaft, wenn man nur für sich ist.

 

Für mich war aber entscheidend, dass ich mir eine Wohnung wirklich selbst aussuchen kann: die Lage, die Größe, ich kann auch schauen, ob ich mit dem Vermieter klarkomme.

 

Das ist doch nicht unwichtig.

 

Sprecherin 3

 

Mein Studium ist zwar schon einige Jahre her, aber ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich mein erstes Zimmer im Wohnheim bezogen habe.

 

Ich wohnte in einem Vierbettzimmer, aber während meines ersten Semesters blieben zunächst zwei Betten frei.

 

Trotzdem habe ich mich auch da schon nicht richtig wohlgefühlt, auch wenn ich mit meiner Zimmergenossin kaum Probleme hatte.

 

Irgendwie hat mir einfach die Privatsphäre gefehlt.

 

Das wurde nicht besser, als es dann ab dem zweiten Semester richtig voll wurde.

 

Es war okay und ich habe auch die eine oder andere gute Erfahrung gemacht und, klar, dadurch auch leichter Leute kennengelernt, aber wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, wäre mir ein Zimmer nur für mich lieber gewesen.

 

Sprecher 4

Unsere Dienstleistungen der Zimmer- und Wohnungsvermittlung können alle immatrikulierten Studierenden und Mitarbeiter der Universität Zürich gratis nutzen.

 

Wir vermitteln Zimmer, Wohnungen und Häuser in Zürich und Umgebung – möbliert und unmöbliert, befristet und unbefristet.

 

Auf unserer Website gibt es weitere Informationen.

 

Außerdem kann man dort das Angebot an Zimmern und Wohnungen einsehen.

 

Die Details der Inserate sind aber nur für registrierte Benutzer zugänglich, die sich als Mitglied der Hochschule verifiziert haben.

 

In den letzten Jahren haben wir festgestellt, dass die Anzahl der Studierenden, die ein Zimmer für sich alleine suchen, abgenommen hat.

 

Es gibt wieder mehr Studierende, die als studentische Wohngemeinschaft eine Wohnung oder ein Haus anmieten wollen.

 

Also für mich persönlich wäre das alles nichts gewesen.

 

Sprecherin 5

Ich studiere Geschichte und Englisch auf Lehramt.

 

Im letzten Jahr habe ich ein Auslandssemester an einer amerikanischen Universität gemacht und dort habe ich dann auch wie die anderen Studierenden direkt auf dem Campus gelebt.

 

Das war eine ganz interessante Erfahrung, weil ich hier in Deutschland etwas von der Uni entfernt wohne, und zwar bei meinen Eltern.

 

Eine eigene Wohnung oder ein Zimmer könnte ich mir auf Dauer einfach nicht leisten.

 

Aber seit ich in Amerika war, fehlt es mir doch, dass ich nicht mit anderen Studierenden zusammenwohnen kann, am besten noch möglichst nah an der Uni.

 

Das ist einfach ein Riesenunterschied.

 

Hier fühle ich mich gar nicht so richtig als Studentin, weil ich ja doch wieder nach Hause gehe und da sind dann keine Studis, sondern meine Eltern.

 

Naja, mal sehen.

 

Sobald es geht, würde ich aber schon gerne mit Kommilitonen zusammenziehen.

 

Sprecher 6

Als ich einen Studienplatz hatte, habe ich als erstes nach einer Wohnung für mich gesucht.

 

Ich wollte auf keinen Fall mit anderen die Bude teilen, das gibt doch nur Stress.

 

Natürlich sind es nur anderthalb Zimmer und ich muss nebenbei arbeiten gehen, damit ich die Miete zahlen kann, aber das ist es mir ehrlich gesagt wert.

 

Mein älterer Bruder hat auch studiert und ich war ein paarmal bei ihm in der WG zu Besuch.

 

Das ging gar nicht.

 

Die haben zwar Pläne gemacht fürs Einkaufen und Kochen und Aufräumen, aber daran gehalten hat sich praktisch keiner.

 

Und dann gab’s immer Zoff.

 

Sogar meinem Bruder war das irgendwann zu viel und er ist dort abgehauen.

 

Und ich will das gar nicht erst ausprobieren.

 

Sprecherin 7

 

Ich habe ein kleines Zimmer, das ich untervermiete.

 

Und zwar nur an Studierende.

 

Das ist mir sehr wichtig, denn sonst habe ich kaum Möglichkeiten, Kontakte zu der jüngeren Generation zu knüpfen.

 

Wenn man in meinem Alter nicht selbst dafür sorgt, dass man geistig fit bleibt, rostet man doch nur ein.

 

Umgekehrt bin ich überzeugt, dass auch die Jüngeren von mir lernen können.

 

Ohnehin bin ich keine Freundin dieser vielen Single-Wohnungen.

 

Die meisten Menschen vereinsamen doch früher oder später.

 

Mir bereitet es Freude, wenn ich einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, dass sich Menschen begegnen und austauschen können.

 

Sprecher 8

 

Als ich studiert habe, gab es ständig irgendeine Demo.

 

Gegen Atomkraft, für mehr Bildung – und natürlich gab es auch Studenten, die gegen die teuren Wohnungen oder Zimmer demonstriert haben.

 

Damals habe ich mir mit einem Freund ein winziges Zimmer bei einer älteren Dame geteilt.

 

Das war ziemlich anstrengend, dauernd hat sie sich beschwert, weil wir uns nicht an die Hausordnung gehalten haben.

 

Trotzdem sind wir dort geblieben, es war einfach günstig.

 

Es gibt doch immer ein Pro und ein Contra.

 

Naja, inzwischen hat meine Tochter ihr Studium abgeschlossen.

 

Aber auszuziehen von zu Hause, das kam für sie erst in Frage, als sie ihre erste Stelle angetreten hatte.


1. Aufgabe:
    Notiere alle Wörter, die für Dich NEU sind.
    Wir werden sie im ZooM Live zusammen besprechen


2. Die NEUEN Wörter in Deine Muttersprache übersetzen.


3. Als HAUSAUFGABE-KOMMENTAR hier alle Verben finden und in 
    9 Verb-Formen Sätze schreiben.

zur Erinnerung die 9 Verb-Formen :-)
1. Präsens
2. Präteritum
3. Perfekt
4. Plusquamperfekt
5. Futur
6. Modal
7. Trennbar
8. Imperativ
9. Passiv

Kommentare: 2
  • #2

    NachtEule+Ladys (Dienstag, 13 Oktober 2020 20:04)

    wer waren die Ladys?
    Sagen wir nicht.
    NOCH NICHT!!! hihi

  • #1

    NachEule (Dienstag, 13 Oktober 2020 19:53)

    Ich war zu Beginn meines Studiums ziemlich naiv, was die Wohnungs- oder
    Zimmersuche betrifft
    Infinitiv: sein

    1. bin
    R Subjekt Verb Akk Objekt
    2. Ich war zu Beginn meines Studiums ziemlich naiv, was die Wohnungs- oder Zimmersuche betrifft
    3. bin ..... gewesen
    4. war gewesen
    5. werde sein
    6. Ich bin naiv
    Ich darf NICHT naiv sein
    7. trennbar
    sein keine trennbare Form
    8. Du biST naiv = R ohne Du + ST / sei!
    9. Passiv R: Akk Objekt wird Subjekt + werde + Partzip II
    KEIN AKKUSATIV OBJEKT!!!
    Präsens Ich bin naiv. / KEIN PASSIV!!!!

    die Wohnungs- oder Zimmersuche betrifft.
    Die Suche betrifft die Wohnung oder ein Zimmer.
    Du suchST eine Wohnung oder ein Zimmer.
    Imperativ ohne Du ST
    such!
    Passiv
    Eine Wohnung oder ein Zimmer werden gesucht

    trennbar
    mit.betreffen
    Imperativ
    Die Suche KEIN IMPERATIV