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C1 Grammatik

1

 

 

 

1 Subjektive Bedeutung der Modalverben

 

 

 

a müssen, dürfen und können

 

 

b sollen und wollen

 

2 Wortbildung: Vorsilben miss-, zer-, ent- und de-

 

2

 

 

 

1 Zweiteilige Konnektoren

 

 

 

a Zweiteilige konzessive Konnektoren

 

 

b Zweiteilige restriktive Konnektoren

 

 

 

 

2 Feste Nomen-Verb-Verbindungen

 

 

 

 

3

 

 

 

1 Modalverben und ihre Alternativen

 

 

 

können

 

 

müssen

 

 

wollen

 

 

dürfen

 

 

sollen / sollten

 

2 Irreale Folgesätze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Adjektivendungen nach Artikelwörtern und nach Adjektiven / unbestimmten Zahlwörtern

 

 

 

 

4

 

 

 

1 Funktionen des Pronomens es

 

 

 

 

 

 

a Es als nicht-obligatorisches Satzelement

 

 

b Es als obligatorisches Satzelement

 

2 Wortbildung: Graduierung von Adjektiven

 

 

 

In der Werbe-, Jugend- und Umgangssprache werden Adjektive häufig graduiert.

 

 

 

5

 

 

 

1 Wortbildung: Vorsilben be- und ver

 

 

 

a) ver

Verben mit der untrennbaren Vorsilbe be-

 

 

b) Verben mit der untrennbaren Vorsilbe ver-

 

2 Indirekte Rede: Fragen und Imperativ

 

 

 

a Fragen in der indirekten Rede

 

 

b Imperativ in der indirekten Rede

 

3 Redewiedergabe mit nach, laut, zufolge und wie

 

 

 

 

6

 

 

 

1 Präpositionen mit Dativ

 

 

2 Wortbildung: Nachsilben bei Nomen

 

 

3 Verweiswörter

 

 

 

 

7

 

 

 

1 Verbalstil – Nominalstil

 

 

2 Satzstrukturen: Kausale Zusammenhänge

 

 

3 Wortbildung: Adjektive

 

 

 

 

8

 

 

 

1 Rund um das Passiv

 

 

 

a Gerundiv als Passiversatz

 

 

b Aspektverschiebung mit Modalverben: Aktiv – Passiv

 

 

c Passiversatz mit bekommen + Partizip II

 

 

 

8

 

 

 

2 Wortbildung: Nachsilben bei Adjektiven

 

 

 

a -(i)al und -(i)ell

 

 

b -(a / i)bel und -(i)ös

 

 

 

9

 

 

 

1 Satzstrukturen: Konditionale und konzessive Zusammenhänge

 

 

 

a Bedingungen ausdrücken: Konditionalsätze

 

 

b Kontroverses ausdrücken: Konzessivsätze

 

2 Adjektive und Partizipien mit Präpositionen

 

 

 

a Akkusativ

 

 

b Dativ

 

3 Präzisierende Verbindungsadverbien

 

 

 

 

10

 

 

 

1 Variationen der Satzstellung

 

 

 

a Infinitiv und Partizip II im Vorfeld

 

 

b Ausklammerung ins Nachfeld

 

2 Wortbildung: Nachsilben bei Nomen

 

 

3 Satzstrukturen: Temporale und finale Zusammenhänge

 

 

 

a Zeitverhältnisse ausdrücken: Temporalsätze

 

 

b Absichten ausdrücken: Finalsätze

 

 

 

11

 

 

 

1 Satzstrukturen: Konsekutive und modale Zusammenhänge

 

 

 

a Folgen ausdrücken: Konsekutivsätze

 

 

b Art und Weise ausdrücken: Modalsätze

 

2 Vergleiche

 

 

 

a Impliziter Vergleich

 

 

b Relativer Superlativ

 

3 Wortbildung: Vorsilben er- und re-

 

 

 

er-, re-

 

 

 

12

 

 

 

1 Präpositionen mit Genitiv

 

 

2 Partizipialsätze

 

 

3 Wortbildung: Vorsilben durch-, über-, um- und unter-

 

Subjektive Bedeutung der Modalverben a müssen, dürfen und können 

Modalverben haben neben einer objektiven eine subjektive Bedeutung. Welche der beiden Bedeutungen vorliegt, hängt in der Gegenwart vom Kontext ab. In der Vergangenheit ist der Bedeutungsunterschied an den unterschiedlichen Formen erkennbar.

Die Modalverben müssen, dürfen und können drücken aus, wie sicher sich der Sprecher  bezüglich seiner Aussage ist.

100 %

90 %

75 %

 

50 %

absolut sicher muss

fast sicher müsste

wahrscheinlich dürfte

 

möglich könnte

 

müssen

Es muss sich um eine Sucht handeln.

Der Sprecher ist sich sicher, dass es so ist. Er hat aber keinen Beweis, hat es nicht nachgeprüft.

Auch beim letzten Fall muss es sich um die neue Sucht gehandelt haben.

Das muss Fritz sein.

= Das kann nur Fritz sein.

Diese Beziehung muss scheitern. = Diese Beziehung kann nicht gut gehen.

Er müsste den Zug eigentlich noch  bekommen,  da er glücklicherweise Verspätung hat.

Der Sprecher vermutet das.

Er müsste den Zug noch bekommen haben, denn der Zug hatte einige Minuten Verspätung.

dürfen

Die Sucht dürfte besonders junge Leute betreffen.

Diese Sucht dürfte nur selten ältere Leute betroffen haben.

können

Die Nervosität könnte von der Handysucht kommen.

Der Sprecher hält es für möglich, seine Unsicherheit ist relativ hoch.

Die Nervosität könnte von der Handysucht gekommen sein.

b sollen und wollen 

 

Sollen und wollen drücken Behauptungen aus. Mit sollen wird eine fremde Behauptung wiedergegeben, mit wollen wird eine Behauptung wiedergegeben, die ein Sprecher über sich selbst gemacht hat. 

sollen

Der Täter soll sich zurzeit im Ausland aufhalten.

Eine 56-Jährige soll durch den Ärmelkanal geschwommen sein.

Sie soll dafür extrem lang gebraucht haben.

In den Medien wird das berichtet.

wollen

Eine 56-Jährige will durch den Ärmelkanal schwimmen könen. Eine 56-Jährige will durch den Ärmelkanal geschwommen sein.

Sie will dafür über 28 Stunden gebraucht haben.

Sie selber behauptet das.

2 Wortbildung: Vorsilben miss-, zer-, ent- und de- 

 

Die untrennbaren Vorsilben miss-, zer-, ent- und de- geben dem Ausgangsverb eine andere,  häufig negative Bedeutung. 

miss-

Im Laden gefällt einem das T-Shirt gut.

Eine 56-Jährige traut sich durch den Ärmelkanal zu schwimmen.

Das T-Shirt, das man gerade gekauft hat, missfällt* einem bereits zu Hause.

Max misstraut den Berichten über solche Rekordversuche.

zer-

Man sollte über Glücksmomente reden.

Ein 100-Jähriger läuft Marathon.

Man sollte die Glücksmomente aber nicht zerreden.

Dem Modell ist das Make-up total zerlaufen.

ent-

Auch in der Sauna sollte man sich angemessen kleiden.

Helga sorgt für ihre 90-jährige Mutter.

Bei manchen beginnt die Entspannung bereits, wenn sie sich entkleiden.

Plastikabfall wurde in speziellen Containern entsorgt.

de-

Dieses Programm wurde schon vor Jahren installiert.

Dies Übungen stabilisieren den Rücken.

Ein Kollege hilft mir, das alte Programm auf dem Computer zu deinstallieren.

Durch das viele Laufen wurden die Wirbel wieder leicht destabilisiert.

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